Bienen gesichtet

Ich wollte nur mal kurz erwähnen, dass ich jetzt schon zwei mal mutten im nirgendwo am Highway Bienen gesehen habe. Beide Male hab ich ne Vollbremsung hingelegt und mir die Sache mal aus der Nähe angesehen.

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Einmal bin ich in die Nase gestochen worden. Ich denke, da bin ich selbst Schuld, wenn ich unbedingt am Flugloch schnüffeln muss.
Und noch ne kleine Sache, wollte ich euch zeigen.

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Das hat mir mein Navi kürzlich mal angezeigt: „In 281 Kilometern im Kreisverkehr geradeaus fahren, erste Ausfahrt“
Bis dahin nicht einmal abbiegen. Da vergeht einem der Spaß am Auto fahren, zumal die höchste Geschwindigkeitsbegrenzung 110 km/h ist.

Surfunterricht

Zurück vom „Survival Camp“ hab ich mich am nächsten Tag für einen Surfkurs (17 $ für 3 Stunden, ziemlich billig) angemeldet. Ich glaube ich habe es ja schon öfters mal erwähnt, dass ich versucht habe zu surfen, allerdings immer mit äußerst mäßigem Erfolg. Natürlich war dieser Surfkurs qualitativ nicht gerade was besonderes, ich meine, was will man auch für 17 Dollar erwarten, aber er war das richtige für mich. Wir waren ca. 30 Leute und 3 Lehrer und eigentlich wurde uns nur schnell am Strand in Trockenübungen gezeigt, wie man richtig auf dem Board liegt, paddelt und aufsteht. Und dann gings ins Wasser und die Lehrer haben uns nur noch zugerufen, wann wir anfangen sollen zu paddeln, um eine Welle zu erwischen.
Und das war das Ergebnis:

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Leider musste ich für die Bilder bezahlen, aber ich dachte mir, das ist es mir Wert, weil es nämlich nicht so einfach ist gute Bilder von sich selbst beim surfen zu bekommen, weil ich dazu jemanden bräuchte, der darauf wartet, dass ich eine gute Welle erwische.

Agnes Water, „Survival Camp“

An dem Tag nachdem wir von Fraser Island zurückgekommen sind bin ich weiter nach Agnes Water, von wo dann wiederum am Tag darauf meine Castaway Survival Tour losging.
Wir wurden in 3er-Gruppen mir einem kleinen Propellerflugzeug auf eine Insel geflogen.
Der Pilot hat dabei immer n bisschen Quatsch gemacht und ist hoch und runter oder nach links und rechts geflogen und hinterher sind alle ausgeflippt, wie toll und heftig doch der Flug war. Um ganz ehrlich zu sein war ich nicht sonderlich beeindruckt. Es war zwar ganz schön, das Meer und die Insel von oben zu sehen, aber der Flug an sich war eher mit einer Kinderachterbahn zu vergleichen.
Das Camp selber hat sich später leider eher als Saufcamp, denn als Survival Camp entpuppt. Alle hatten mehr Alkohol als essen dabei und der Supervisor im Camp, von dem ich eigentlich dachte, dass er uns ein paar Survival Tricks zeigt, hatte keinen Plan von gar nichts.
Das einzig interessante, was wir gemacht haben, war Krabbenfallen auslegen und Angeln.
Wir haben tatsächlich eine Krabbe, die groß genug war zum Essen, gefangen, gekocht und gegessen.

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Krabbe nach dem Kochen

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Krabbe nach dem Essen

Beim Angeln hatten wir Gott sei Dank einen Niederländer dabei, der ein bisschen Ahnung davon hatte und uns ein paar Sachen zeigen konnte.
Letztendlich habe ich dann sogar zwei Fische gefangen.
Das wars eigentlich schon in Sachen „Survival Camp“. Ich würde es auf keinen Fall jemandem empfehlen, der an ein paar Survival Tricks interessiert ist.

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Unsere Gruppe vom Camp

Fraser Island überlebt

Kurzes Update:
Wir haben Fraser „um Haaresbreite“ überlebt. Wir sind einmal im Sand stecken geblieben, allerdings an einer Stelle, an der selbst neuere Autos mit mehr Bodenfreiheit starke Probleme hatten. Von daher bin ich ziemlich stolz auf meine alte Karre, zumal wir sie gefühlt einmal fast versenkt hätten. Wir haben nämlich den glaube ich dümmsten offroad-Fehler überhaupt gemacht. Wir haben nicht vorher überprüft, wie tief das Wasserloch, durch welches wir durchfahren wollten tatsächlich war. Was wie 15 cm tief ausgesehen hat, war ungefähr 1,2 m tief. Gott sei Dank hat Kevin, der zu dem Zeitpunkt gefahren ist, durchgezogen und ist nicht vom Gas gegangen. Das Wasser ist über die Windschutzscheibe geschwappt und durch die offenen vorderen Seitenfenster leider auch ins Auto rein.
Im großen und ganzen sind wir aber wirklich super durch gekommen. Mit dem Fahren haben wir uns die ganze zeit abgewechselt, weil das eigentlich der Hauptspaß an der ganzen Geschichte ist.
Insgesamt bezahlt haben wir für 4 Tage, 3 Nächte fraser 100 Dollar pro Person, was im Vergleich zu einer 3 Tage, 2 Nächte Tour, die mindestens 300 Dollar pro Person kostet richtig günstig ist.

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Fähre vom Festland zu Fraser Island